Vorbilder. Lebensträume. Perspektiven.
Empowerment von jungen Frauen mit Fluchterfahrung in Berlin-Mitte

Wir laden Mädchen im Alter von 13 bis 19 Jahren herzlich ein, sich über selbst gewählte Themen auszutauschen und mit anderen Mädchenprojekten zu vernetzen!

Entlang eurer Vorbilder setzen wir uns mit gesellschaftspolitischen Themen und Frauenrechten auseinander. Wir wollen diskutieren,
Filme gucken, andere Mädchenprojekte und -initiativen besuchen
und uns auf diese Weise gegenseitig bestärken, den eigenen Lebensweg selbstbewusst zu verfolgen. Über unsere Erfahrungen werden wir in einem Internet-Blog und dem Magazin „Weltmädchen*tag 2020“ berichten. Ziel des Projektes ist es, durch die Auseinandersetzung mit bekannten Vorbildern und durch die Begegnung mit anderen Frauen in Vereinen, Initiativen und interessanten Berufsfeldern, kritisches Denken und Meinungsbildung zu fördern.

Wir freuen uns sehr über weitere interessierte Teilnehmerinnen!
Eure Meinung und eure Ideen sind gefragt! Das Angebot ist kostenlos.

Wann?   ab sofort dienstags 16:00-18:00 Uhr
Wo?
       WIR GESTALTEN e.V., Müllerstr.13/14, 13353 Berlin 
Kontakt:
 Kerstin Falk 0176-31563954  E-Mail

 

Sie sind jung und mutig. Sie sagen laut ihre Meinung. Sie bloggen, twittern, schreiben Bücher. Ihre Botschaften sind klar und gleichzeitig unbequem. Ihr weltweites Engagement macht sie für viele zu Vorbildern. Für ihre Anliegen, für ihre Generation, für viele junge Frauen rund um den Globus.

 

Malala Yousafzai (Pakistan)

Mit 11 Jahren begann Malala über die Gewalt der pakistanischen Taliban in ihrer Heimat für die BBC
zu bloggen. 2012 wurde auf Malala ein Attentat verübt, Taliban hielten ihren Schulbus an und schossen auf sie, weil sie sich für die Bildung von Mädchen engagierte. Schwerverletzt überlebte sie
und ist heute eine der führenden Aktivistinnen für die Rechte von Kindern. 2014 erhielt sie den Friedensnobelpreis als jüngste Nobelpreisträgerin überhaupt. Heute ist sie Friedensbotschafterin der UN.

Greta Thunberg (Schweden)

Die 17-jährige schwedische Klimaschutzaktivistin Greta ist aktuell eine der bekanntesten Personen weltweit. Die von ihr initiierten „Schulstreiks für das Klima“ sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) gewachsen. Sie möchte erreichen, dass die Vereinbarungen des Pariser Klimaschutzabkommens eingehalten werden. 2019 erhielt Greta den Alternativen Nobelpreis und wurde vom Magazin Time zur Person of the Year gewählt.

Yeonmi Park (Nordkorea)

2007 ist die damals 13-jährige Yeonmi mit ihrer Familie aus Nordkorea geflüchtet. Yeonmi und ihre Mutter gerieten bei
der Flucht an chinesische Menschenhändler. Ihre Erzählungen fanden schnell ein Millionenpublikum. Heute lebt sie in New York und engagiert sich für Menschenrechte und gegen Menschenhandel.

Emma Gonzalez (USA)

2018 überlebte die 17-jährige Schülerin das Parkland Massaker in Floria, USA. Seitdem ist sie zum Gesicht der Schülerprotestbewegung gegen Waffengewalt und für strengere Waffengesetze und Kontrollen in den USA geworden. 2018 erhielt sie für ihr Engagment den Stuttgarter Friedenspreis.

 

 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Mitte. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.