(For the English version see below)

Rückblickend einige der wichtigsten Aspekte und Aktivitäten im vergangenen Jahr:

In beiden Schuljahren, dem bis zu den Sommerferien und dem noch laufenden Schuljahr, konnten jeweils 10 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in das Hort-Programm aufgenommen werden. Davon waren im vergangenen Schuljahr drei und im neuen zwei Kinder, die ganz neu den Hort besucht haben. 

Als wir das Dorf in den Sommerferien besucht haben, ließen sich etliche Kinder spontan einladen und wir saßen zusammen, haben uns unterhalten und ein bisschen gespielt. Wir merkten dabei deutlich, dass die Kinder gerne in den Hort kommen, die Erzieherinnen dort sehr mögen und mit ihnen und den anderen Kindern zusammen eine wirklich gute Gemeinschaft haben.

Besonders bei den neuen Kinder lässt sich auch belegen wie sich ihre Schulleistungen im Laufe eines Jahres durch dieses Nachmittagsangebot, das eine Hausaufgaben-Betreuung beinhaltet, verbessern. Dies wird auch von Eltern und SchullehrerInnen rückgemeldet und das Projekt erhält dadurch zunehmend Lob und Anerkennung in der Bevölkerung. (Hierzu muss man wissen, dass im stark orthodox geprägten Georgien andere Religionsgemeinschaften oft skeptisch oder sogar ablehnend betrachtet werden. Da der Hort von der lokalen Baptistengemeinde organisiert wird, waren anfangs manche Dorfbewohner dem Projekt gegenüber kritisch eingestellt.) Im Dezember kam sogar eine Frau aus dem Dorf unangekündigt mit Kuchen und Getränken vorbei, um den Erzieherinnen für ihr (größtenteils ehrenamtliches) Engagement zu danken und den Kindern eine Freude zu bereiten.

Bei unserem Besuch haben wir aber auch sehen können, dass es teilweise an ganz einfachen Dingen fehlt. So steht den Kindern nur ein sehr begrenztes Angebot an Puzzlen und Spielen zur Verfügung, die die Kinder bereits als langweilig empfinden. Hierfür wollen wir gezielt weitere Spenden erbitten. Allerdings finden die Erzieherinnen auch immer wieder Wege den Kindern auch mit einfachen Mitteln kreative Angebote zu machen.

Außerdem machte uns Marika Tskhadadze, die Leiterin des Horts, auf etliche Stellen an Decken und Wänden aufmerksam, die Spuren von eindringendem Wasser zeigen. Wir haben sie ermutigt, den Schaden schnellstmöglich von Handwerkern begutachten zu lassen, denn durch ein undichtes Dach kann das ganze Gebäude weiteren Schaden nehmen. Der Kostenvoranschlag der Handwerker war mit 2400 € zunächst etwas überraschend, aber wie sich später herausstellte nicht unrealistisch hoch. 

Wir haben das - wie ihr wisst - dann direkt in die Bedarfe mit aufgenommen und auch priorisiert. Mittlerweile haben wir die seitdem eingegangenen Spenden nach Georgien überwiesen und die Handwerker haben die Dachreparatur abschließen können. Während der Reparatur zeigte sich, dass dies noch rechtzeitig, aber auch höchste Zeit war, um weitere Schäden am Haus zu verhindern.

Hier einige Bilder davon:

Finanziert wurde das neue Dach aus den neuen Spenden, aus einem Beitrag der georgischen Baptisten, denen das Gebäude gehört, als auch teilweise aus Geldern, die für das restliche Schuljahr für Essen, Trinken, Strom, Gas etc. vorgesehen waren. Insofern benötigen wir nun auch in 2020 noch ein paar Spenden, damit der Hort auch bis zum Ende des Schuljahres fortgeführt werden kann.

Insgesamt sind wir sehr froh und dankbar, dass sich der Spenderkreis über den Verein WirGestalten e.V. und über Betterplace in diesem Jahr vergrößert hat und mehr Menschen mithelfen, das Hort-Projekt zu unterstützen. 

Daher gehen wir guten Mutes in das neue Jahr und wünschen auch Dir - in aller Verbundenheit - viele freudige und erfolgreiche Momente!

Sheenagh Matthews & Markus Bleck

 

 

Sharing some of the most relevant aspect from the after-school care project in 2019:

In both school years, up to the summer holidays and in the current school year, 10 children between the ages of 6 and 14 took part in the after-school program. Three children in the past school year and two in the current one attended the program for the first time.

When we visited the village during the summer vacation, several of the children came to see us and we sat together, talked and played a bit. The time together showed us that the children love coming to the after-school care center, that they like the teachers very much and that they get on with the teachers and the other children really well.

The new children in particular have shown an improvement in their school work during the course of the year because of the afternoon program, which includes help with homework. Both parents and school teachers are agreed on this and so the project is receiving more praise and recognition from the local community. That is no small achievement in Georgia, which is strongly Orthodox. Other religious communities are often viewed with skepticism or disapproval and because the daycare is organized by the local Baptist church, some villagers were initially critical of the project. In December a local woman even turned up unannounced with cake and drinks to thank the educators for their (primarily voluntary) commitment and to surprise the children.

During our visit, we also noticed that some elementary things are still needed. For example, the children only have a very limited range of puzzles and games, which have become boring because they are so familiar. The educators always try to find ways to be creative with very few resources but we would be pleased to receive additional donations for new games and puzzles.

During the visit, Marika Tskhadadze, the head of the day-care center, showed us a number of places on the ceilings and walls that showed water damage. We agreed to have the damage assessed as soon as possible because a leaky roof can damage the entire building. The cost estimate - €2,400 - surprised us initially but it turned out not to be unrealistically high because the roof had to be redone. As you may have seen, we advertised this need on Betterplace and prioritized it. Since then we have transferred the donations received to Georgia and the workmen have completed the repairs. It turned out that the work was done just in time to prevent further serious damage to the building. Here are some pictures:

The roof was financed with new donations, a contribution from the Georgian Baptists who own the building, and also partly from funds that had been earmarked for the rest of the school year for food, drinks, electricity, gas, etc. We now still need a few donations in 2020 so the program can continue until the end of the school year.

We are very happy and grateful that the donor group has grown this year through WirGestalten e.V. and Betterplace and that more people are helping support the after-school project.

We are going into the new year full of hope and wish you a happy and successful new year!

Sheenagh Matthews & Markus Bleck

 

 

Spenden
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Spendenkonto:
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BIC: GENODE51BH2